Flächen für die Rückgabe
Gewerbeentrümpelung in Ingolstadt: Büro, Laden, Werkstatt, Lager
Angebot erhalten 01579 2469953
Wir räumen Gewerbeflächen in Ingolstadt leer: Büroetagen, Ladenlokale, Werkstätten, Lagerhallen und Praxisräume. Aufgemessen wird in Kubikmetern, je Raum und je Regalmeter, auf Wunsch mit Rückbau von Einbauten und Trennwänden. Gearbeitet wird in Etappen, auch neben dem laufenden Betrieb und nach Absprache außerhalb der Geschäftszeiten. Die Rechnung weist die Mehrwertsteuer getrennt aus.
- Aufmaß je Raum, Regal und Maschine statt Pauschalblick
- Rückbau von Einbauten und Trennwänden auf Wunsch
- Etappen, damit der Betrieb nebenher weiterläuft
- Übergabeliste für den Vermieter, Fläche gefegt
- Rechnung mit getrennt ausgewiesener Mehrwertsteuer
- FlächenartenBüro, Laden, Werkstatt, Lager, Praxis
- Rückbaunach Zeit, Werkzeug dabei
- AbrechnungMehrwertsteuer getrennt
- ArbeitszeitRandzeiten nach Absprache
Fünf Flächenarten, fünf verschiedene Räumungen
Ein Büro ist in einem Tag leer und besteht fast nur aus Wegen: Schreibtische, Rollcontainer, Stühle, Aktenschränke, Besprechungstische, dazu Kabel, Mehrfachsteckdosen und ein Netzwerkschrank. Hier zählen Aufzug und Flurbreite mehr als Gewicht. Ein Ladenlokal dagegen hängt an der Einrichtung: Regalsysteme an der Wand, Kassentheke, Umkleiden, Deko im Schaufenster, Beleuchtungsschienen in der Decke. Davon ist viel verschraubt und muss gelöst werden, bevor es überhaupt ein Transportgut ist.
In einer Werkstatt steht das Gewicht im Mittelpunkt. Werkbänke sind im Boden verankert, Maschinen stehen auf Fundamenten, dazu kommen Reststoffe: Öle, Fette, Kühlmittel, Lackreste, Altmetall, Reifen. Diese Stoffe gehen nicht in die Sammelladung, und wir fassen nichts an, was ein Gefahrstoffzeichen trägt, ohne dass klar ist, wer es abnimmt. Ein Lager besteht aus Palettenregalen, Hochregalen und Restbestand - der Abbau ist dort die eigentliche Arbeit, nicht das Herausfahren.
Praxisräume liegen zwischen Büro und Laden: Behandlungsmöbel, Liegen, Schränke mit Glasfronten, Wartezimmerbestuhlung, Karteischränke. Geräte, die bei Rückgabe oder Weiterverkauf eine Dokumentation brauchen, trennen wir vom Räumgut und stellen sie beiseite. Im Umfeld der Zulieferbetriebe und der Technischen Hochschule kommt eine sechste Lage dazu: Projektflächen, die nach Vertrags- oder Projektende kurzfristig zurückgehen, oft mit wenigen Wochen Vorlauf und einem festen Datum.
Rückbau von Einbauten und Trennwänden
Was ein Mieter eingebaut hat, muss er bei der Rückgabe häufig wieder entfernen. Betroffen sind Trennwände aus Trockenbau, Theken, Einbauschränke, abgehängte Decken, Kabeltrassen, Bodenbeläge auf Kleber und Werbeanlagen an der Fassade. Was davon zurückgebaut werden muss, steht im Mietvertrag oder in der Übergabevereinbarung; wir lesen das nicht aus, sondern arbeiten nach Ihrer Liste.
Der Rückbau selbst wird nach Zeit gerechnet, nicht nach Kubikmeter, weil Lösen und Abnehmen länger dauert als Tragen. Der Satz dafür ist ab 29 € je Stunde, Werkzeug bringen wir mit. Der Schutt, der dabei entsteht, geht dann wieder in das Aufmaß nach Menge ein, getrennt nach Holz, Metall, Gipskarton und Restmüll.
Zwei Dinge machen wir nicht: Arbeiten an Strom, Gas und Wasser und Eingriffe in die Statik. Stromkreise stilllegen, Anschlüsse verschließen und tragende Teile beurteilen gehört zum Elektriker, zum Installateur und zum Fachplaner. Wir kappen also keine Leitung, sondern räumen bis an die Stelle und melden, was ein Fachbetrieb übernehmen muss.
Akten, IT-Geräte und Datenträger
Akten räumen wir, vernichten sie aber nicht. Das Schreddern nach Sicherheitsstufe ist eine eigene Leistung mit eigenem Nachweis, und die beauftragen Sie direkt bei einem Betrieb für Aktenvernichtung. Üblich ist, dass dieser Betrieb verschließbare Behälter stellt; wir füllen sie an der richtigen Stelle im Ablauf, damit nichts offen in einer Wagenladung liegt. Diese Trennung hat einen Grund: wer vernichtet, haftet für die Vernichtung, und wir wollen dafür nicht mit einer Räumungsrechnung einstehen.
Bei Rechnern, Servern, Kopierern und Telefonanlagen sind nicht die Geräte das Thema, sondern die Datenträger. Festplatten in Rechnern und Kopierern gehören vor der Abgabe heraus oder in die Hand Ihrer IT. Wir stellen Geräte, in denen Daten stecken können, getrennt zur Seite und nehmen sie nur mit, wenn Sie das ausdrücklich so wollen. Geht es nur um die Hardware, geben wir sie als Elektroaltgerät ab, auch das getrennt vom übrigen Inventar.
- Papierakten in verschließbaren Behältern des Vernichtungsbetriebs
- Rechner und Kopierer mit verbauten Festplatten
- Server, Netzwerktechnik und Sicherungsmedien
- Geräte, die noch unter Leasing oder Wartung stehen
- Öle, Lacke und alles mit Gefahrstoffzeichen
Inventarliste und was der Vermieter zurückbekommt
Vor dem ersten Tag entsteht eine Liste in drei Spalten: bleibt, geht mit, wird zurückgebaut. Sie ist der Kern der ganzen Sache. Ein Regal, das zur Fläche gehört und versehentlich mitfährt, ist bei der Übergabe ein größeres Problem als zwei Kubikmeter mehr oder weniger. Wir kennzeichnen deshalb am Tag vor dem Start alles, was bleibt, mit Klebeband oder Karten.
Bei der Übergabe läuft die Liste rückwärts durch: wir gehen die Räume gemeinsam ab, Sie oder Ihr Hausmeister haken ab, was erledigt ist. Was wir an Mängeln sehen, die nicht von uns stammen, sagen wir dabei - Wasserflecken hinter einem Schrank, Löcher in einer Trennwand, ein defekter Rollladen. Das steht nachher sonst Ihnen gegenüber im Protokoll, ohne dass es jemand vorher erwähnt hat.
Mitarbeiter geben wir gern gleich in die Planung: oft lassen sich Reste des Inventars an Beschäftigte oder an Vereine abgeben, statt sie zu entsorgen. Das senkt die Menge und damit den Kubikwert. Was einen Erlös bringt, rechnen wir gegen den Betrag, und was an Elektroschrott anfällt, führen wir getrennt.
In Etappen räumen, während der Betrieb weiterläuft
Wenige Betriebe können einfach zuschließen und räumen lassen. Üblicher ist, dass noch gearbeitet wird, während die hinteren Räume leergehen. Das lässt sich planen, aber nicht improvisieren: ohne feste Reihenfolge stehen am dritten Tag drei Schreibtische im Flur und die Belegschaft kommt an keinen Drucker mehr.
Nach Absprache arbeiten wir auch außerhalb der Geschäftszeiten, damit Kunden und Publikumsverkehr nichts davon merken; auch ein Samstag lässt sich einplanen, wenn er vorher abgestimmt ist. Was wir dafür brauchen, ist ein Ansprechpartner mit Schlüssel und die Erlaubnis, im Haus Lastenaufzug und Ladezone zu benutzen.
- Rundgang mit Aufmaß je Raum, dazu ein Datum für jede Etappe
- Alles kennzeichnen, was bleibt, und alles, was zurückgebaut wird
- Erste Etappe in den Randzeiten: Lager, Archiv, Nebenräume
- Zweite Etappe nach dem Umzug der Arbeitsplätze
- Rückbau der Einbauten, erst wenn die Flächen frei sind
- Letzte Fahrt, Fegen, gemeinsame Begehung mit der Übergabeliste
Zufahrt, Rampe und Ladezone
Bei Gewerbeflächen entscheidet die Logistik über die Dauer. Eine Halle mit Rampe und Rangierfläche lässt sich mit dem Kofferwagen in großen Zügen leeren, ab 50 € je Stunde, mit zwei Kräften ab 72 € je Stunde. Ein Ladenlokal in der Innenstadt hat dagegen keine Rampe, sondern eine Ladezone mit begrenzter Standzeit und Lieferverkehr in derselben Straße. Dort fährt der Transporter, angesetzt sind ab 43 € je Stunde, und wir rechnen mit mehreren Fahrten.
Vor dem ersten Tag klären wir die harten Maße: Durchfahrtshöhe von Hofeinfahrt und Tiefgarage, Tragfähigkeit und Innenmaß des Lastenaufzugs, Breite der Flurtüren, Höhe der Rampe. Diese vier Zahlen bestimmen die Besetzung mehr als die Menge. Ein Lastenaufzug, der ausfällt, macht aus einem Tag drei.
Liegt die Fläche an einer Hauptachse oder nahe den Zufahrten zu A9 und A92, legen wir die Fahrten außerhalb der Spitzenzeiten. Die Zeit im Stau steht nicht im Angebot, der Zeitaufwand aber schon, und beides geht am besten zusammen, indem wir früh anfangen.
Vom Kubikwert zur Rechnung
Das Aufmaß geschieht raumweise. Regalmeter, Schrankfronten, Palettenstellplätze und freie Stapel werden einzeln geschätzt und zu einem Kubikwert zusammengezogen. Daraus ergibt sich, wie viele Fahrten anfallen und mit welcher Besetzung. Das Räumgut selbst rechnen wir nach Menge, ab 29 € je Kubikmeter, Rückbau und Demontage nach Zeit.
Die Rechnung kommt mit getrennt ausgewiesener Mehrwertsteuer und so aufgeteilt, wie Sie sie brauchen: Räumen, Rückbau, Fahrzeuge, getrennte Fraktionen und Fremdleistungen je als eigener Posten. Bei mehreren Etappen können die Abschnitte einzeln abgerechnet werden, damit sie in das Geschäftsjahr fallen, in dem sie entstanden sind.
Fällt neben der Gewerbefläche noch eine Wohnung an, etwa bei einer Betriebsaufgabe mit angrenzender Wohneinheit, lässt sich das in einem Vorgang planen; die Wohnseite davon steht unter Haushaltsauflösung Ingolstadt.
| Fläche | Was dort meist anfällt | Kubikwert nach Aufmaß | Besetzung |
|---|---|---|---|
| Büro bis 150 m² | Tische, Container, Aktenschränke, Netzwerkschrank | 20 bis 40 m³ | zwei Kräfte, ein Tag |
| Großraumbüro, mehrere Etagen | Arbeitsplätze in Reihe, Besprechungsmöbel | ab 60 m³ | drei Kräfte, Etappen |
| Ladenlokal | Wandregale, Theke, Umkleiden, Beleuchtungsschienen | 25 bis 50 m³ | zwei Kräfte plus Rückbau |
| Werkstatt | Werkbänke, Maschinen, Altmetall, Reststoffe | nach Aufmaß | drei Kräfte, getrennte Fraktionen |
| Lagerhalle | Palettenregale, Hochregal, Restbestand | ab 80 m³ | Abbau vor dem Abtransport |
| Praxisräume | Behandlungsmöbel, Wartezimmer, Karteischränke | 20 bis 45 m³ | zwei Kräfte, Geräte getrennt |
| Beträge gegenüber Unternehmen zuzüglich Mehrwertsteuer, auf der Rechnung getrennt ausgewiesen. Zuschläge weisen wir vorher aus. Was über den Stundensatz hinausgeht, steht als eigener Posten im Angebot; nachträglich kommt nichts hinzu. | |||
Das Rückgabedatum ist die Zusage
Wir nehmen nur Termine an, die wir halten können. Verschiebt sich etwas durch einen ausgefallenen Lastenaufzug oder eine fehlende Freigabe, melden wir es am selben Tag und legen eine Zusatzetappe ein.
- Transporter und Kofferwagen stehen hier am Platz und sind nicht fuer den Tag geliehen
- Fuer Strecken quer durch die Republik fahren wir mit Betrieben, mit denen wir seit Jahren tauschen
- Gehaftet wird nach Paragraf 451e HGB mit 620 Euro je Kubikmeter Ladegut
- Am Apparat sind wir Montag bis Samstag, 9 bis 18 Uhr; schriftlich geht es rund um die Uhr
Räumen und entsorgen
Das gehört häufig mit dazu
-
Möbelpacker
Fachkräfte, die Möbel zerlegen, polstern, verladen und am Ziel wieder aufbauen. Seite öffnen -
Möbelträger
Kräfte für das Tragen selbst: Gurt, Rollbrett, Maßband und zwei Leute im Gleichschritt. Seite öffnen -
Tragehilfe
Ein einzelnes Möbelstück, eine Etage, ein Nachmittag - ohne Fahrt, nach Zeit abgerechnet. Seite öffnen -
Be- und Entladehilfe
Wagen und Fahrt haben Sie organisiert - wir packen den Laderaum und entladen am Ziel. Seite öffnen -
Einpackhilfe
Packdienst je Kraft und Stunde: Geschirr, Bücher, Kleidung - beschriftet nach Zielraum. Seite öffnen -
Beiladung
Kleine Menge auf einer Fahrt, die ohnehin stattfindet - abgerechnet nach Kubikmetern. Seite öffnen
Was Betriebe vor der Flächenrückgabe wissen wollen
- Können Sie außerhalb der Öffnungszeiten arbeiten?
Nach Absprache ja, und bei Ladenlokalen ist das der Normalfall. Wir brauchen dafür einen Ansprechpartner mit Schlüssel, die Freigabe für Lastenaufzug und Ladezone sowie eine Regelung für die Alarmanlage. Ein Samstagstermin ist ebenso vereinbar. Die Abstimmung mit der Hausverwaltung über Lärm und Aufzugsbelegung machen wir mit, sie muss aber von Ihnen angestoßen werden.
- Vernichten Sie unsere Akten gleich mit?
Nein, und das ist Absicht. Wir räumen, die Vernichtung nach Sicherheitsstufe mit Nachweis macht ein Fachbetrieb, den Sie getrennt beauftragen. Üblich ist, dass er verschließbare Behälter stellt, die wir im Ablauf an der richtigen Stelle füllen. So bleibt die Verantwortung für die Vernichtung dort, wo der Nachweis herkommt.
- Wir müssen die Fläche zu einem festen Datum zurückgeben. Reicht die Zeit?
Nennen Sie das Datum zuerst, dann planen wir von dort rückwärts. Für ein Büro üblicher Größe reichen wenige Tage, für eine Halle mit Regalanlage und Rückbau braucht es Wochen, weil Abbau, Fraktionen und Fremdleistungen in eine Reihenfolge müssen. Steht das Datum knapp, sagen wir das im Angebot und nicht erst in der letzten Woche.
- Wer entfernt die Trennwände und die abgehängte Decke?
Den Rückbau machen wir, soweit er nichts mit Statik, Strom, Gas oder Wasser zu tun hat. Trockenbauwände, Theken, Einbauschränke, Kabeltrassen und verklebte Bodenbeläge nehmen wir heraus und rechnen das nach Zeit: ab 29 € je Stunde. Für Leitungen und tragende Teile holen Sie Elektriker, Installateur oder Fachplaner; wir arbeiten bis an diese Schnittstelle heran und sagen, was danach noch aussteht.
- Gibt es eine Rechnung, die wir buchen können?
Ja, mit getrennt ausgewiesener Mehrwertsteuer und nach Posten aufgeteilt: Räumen nach Menge, Rückbau nach Zeit, Fahrzeuge, getrennte Fraktionen und Fremdleistungen. Bei mehreren Etappen rechnen wir auf Wunsch abschnittsweise ab. Eine Bestellnummer oder Kostenstelle nehmen wir auf, wenn Sie sie uns mit der Beauftragung geben.
- Was passiert mit Maschinen, die noch Wert haben?
Die gehen nicht in die Ladung. Wir stellen sie beiseite, bis klar ist, ob sie verkauft, zurückgegeben oder an einen anderen Standort gebracht werden. Für den Verkauf brauchen Sie einen Händler Ihrer Branche, der den Wert besser einschätzt als wir. Erlöse aus Altmetall und verwertbarem Inventar rechnen wir gegen den Räumbetrag.
- Dürfen wir Teile des Inventars an Mitarbeiter abgeben?
Das ist sogar sinnvoll, weil es die Menge senkt. Legen Sie fest, was abgegeben wird, und setzen Sie eine Frist ein oder zwei Tage vor unserem Termin. Alles, was dann noch dasteht, geht mit. Ohne Frist wird daraus eine Dauerbaustelle, und am Räumtag diskutiert jemand im Flur über einen Bürostuhl.
- Können Sie mehrere Standorte zusammen abwickeln?
Ja. Bei zwei oder drei Flächen im Stadtgebiet und im Umland messen wir alle in einem Durchgang auf und legen eine gemeinsame Reihenfolge fest. Das spart Anfahrten und macht aus drei Angeboten eines. Für jede Fläche bleibt die Übergabeliste getrennt, weil die Vermieter unterschiedlich sind.
Leere Fläche, abgehakte Liste
Am Ende gibt es nichts zu verhandeln: Räume leer, Einbauten zurückgebaut, Boden gefegt, Übergabeliste durchgegangen und die Schlüssel beim Vermieter.