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Westwärts über die Alb

Umzug von Ingolstadt nach Stuttgart

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Nach Stuttgart sind es 233,3 Kilometer und 153 Minuten reine Fahrzeit, also zweieinhalb Stunden je Richtung. Das Höhenprofil über die Schwäbische Alb und der Abstieg in den Talkessel machen diese Strecke langsamer, als die Kilometer vermuten lassen. Für einen ganzen Hausrat planen wir deshalb zwei Tage ein. Kleine Mengen fahren als Beiladung mit, wenn ohnehin ein Wagen in diese Richtung unterwegs ist.

  • 233,3 Kilometer, 153 Minuten je Richtung
  • Höhenprofil über die Schwäbische Alb kostet Zeit
  • Zwei Tage sind hier der Regelfall, nicht die Ausnahme
  • Beiladung für kleine Mengen auf geplanten Fahrten
  • Ankunft bewusst außerhalb des Berufsverkehrs
  • Entfernung233,3 Kilometer
  • Reine Fahrzeit153 Minuten
  • Regelfall ab drei Zimmernzwei Tage
  • Beiladung sinnvoll bisrund 15 Kubikmeter
Ein in Decken gewickelter Sessel und vier Umzugskartons stehen allein in einer leeren Lagerhalle, abgegrenzt durch eine Bodenmarkierung
Ein in Decken gewickelter Sessel und vier Umzugskartons stehen allein in einer leeren Lagerhalle, abgegrenzt durch eine Bodenmarkierung

233 Kilometer und zweieinhalb Stunden reine Fahrt

Der Weg führt nach Westen aus dem Donautal heraus, dann über die Höhen der Schwäbischen Alb und zuletzt hinab in den Stuttgarter Talkessel. 153 Minuten für 233 Kilometer ergeben einundneunzig Stundenkilometer im Schnitt. Auf der Fernstrecke nach Berlin sind es knapp hundert, und die Differenz von neun Stundenkilometern steckt vollständig in den Steigungen dieser Richtung.

Fünf Stunden Fahrt an einem Tag, dazu Beladen und Entladen: Das geht rechnerisch auf und praktisch nicht. Wer es trotzdem versucht, entlädt im Dunkeln und baut am nächsten Morgen auf. Darum ist diese Richtung die erste in unserem Gebiet, bei der wir von vornherein mit zwei Tagen planen.

Das Höhenprofil macht die Fahrzeit, nicht die Entfernung

Ein beladener Kofferwagen verliert an langen Steigungen Tempo, und auf dem Rückweg bergab muss er es kontrolliert wieder abbauen. Beides kostet Minuten, die auf flachen Abschnitten nicht anfallen. Wer die Fahrzeit aus der Kilometerzahl ableitet, rechnet auf dieser Strecke um eine halbe Stunde zu knapp.

Für die Ladung hat das Folgen beim Verstauen. Auf Gefällstrecken drückt alles nach vorn, deshalb stehen schwere Stücke an der Stirnwand und werden in Lagen gegurtet statt am Ende einmal quer. Hohlräume füllen wir aus, weil zehn Zentimeter Spiel bergab mehr Schaden machen als zwei Stunden Autobahn in der Ebene.

Den Abstieg in den Talkessel fahren wir nicht im Berufsverkehr, wenn es sich vermeiden lässt. Das ist der zweite Grund für den frühen Start an diesem Tag.

Warum zwei Tage hier der Regelfall sind

Zwei Tage bedeuten: Tag eins Beladen und Fahren, Tag zwei Entladen und Aufbauen. Die Mannschaft übernachtet, der Wagen steht verschlossen. Am zweiten Morgen beginnt das Entladen ausgeruht, und der Aufbau hat den ganzen Tag statt der letzten anderthalb Stunden.

Kostenseitig ist das weniger dramatisch, als es klingt. Eine Übernachtung steht gegen Überstunden und oft gegen eine zusätzliche Kraft, die ein Eintagesumzug auf dieser Entfernung braucht. Wir rechnen beide Wege durch; bei kleinen Mengen gewinnt der eine Tag, bei allem ab drei Zimmern der zweitägige Ablauf.

Ankunft und Berufsverkehr

Der Talkessel ist morgens und am späten Nachmittag die engste Stelle dieser Strecke. Deshalb legen wir die Ankunft bewusst in die Mittagszeit oder in den frühen Abend und nicht dazwischen. Das ändert an der Fahrzeit nichts, an der Ankunftszeit aber bis zu vierzig Minuten.

Am Zielende fragen wir vorher ab, ob eine Fläche für den Wagen frei bleibt oder vorher bei der Stadt angemeldet werden muss, wie breit die Zufahrt ist und ob ein Aufzug vorhanden ist. Bei Hanglagen kommt eine Frage dazu, die es bei uns selten gibt: ob der Hauseingang über oder unter dem Straßenniveau liegt.

Beiladung für kleine Mengen

Nicht jeder Umzug in diese Richtung ist ein ganzer Hausrat. Für ein Zimmer, ein Arbeitszimmer oder den halben Keller lohnt kein eigener Wagen über 233 Kilometer. Dann fährt die Ladung mit, wenn ohnehin eine Fahrt nach Westen ansteht, und teilt den Laderaum mit anderen Sendungen.

Der Unterschied zum eigenen Termin liegt in der Zeit, nicht im Umgang mit der Ladung. Bei einer Beiladung nennen wir ein Zeitfenster von einigen Tagen statt eines festen Datums, weil wir auf eine passende Fahrt warten. Wer einen Tag genau braucht, bucht keine Beiladung.

Aufmaß und Abrechnung auf dieser Entfernung

Grundlage bleibt der Kubikwert, und die Zeilen lauten rund 25 m³: ab 385 €, rund 40 m³: ab 558 €, rund 55 m³: ab 732 €, und ab 70 m³ kostet ab 928 €. Eine kleine Wohnung mit rund 15 m³ kostet in der untersten Zeile ab 248 €. Die Strecke nach Westen kommt als eigene Zeile dazu, ebenso die Übernachtung, wenn zweitägig gefahren wird.

Soll nur geladen und entladen werden, weil der Wagen von Ihnen kommt, rechnen wir nach Zeit: ab 24 € je Stunde für eine Kraft, ab 46 € je Stunde für zwei im Gespann, Montagearbeit kostet dann ab 29 € je Stunde. Für die Fahrt über die Alb ist das allerdings selten der günstigere Weg.

Kartons, Decken und Gurte für eine lange Fahrt

Je länger die Strecke, desto mehr lohnt sauberes Packen. Doppelwellige Kartons mit Griffen stapeln sich ohne Beulen; gekauft stehen sie mit 1,95 € je Stück im Blatt, geliehen mit 0,45 € je Stück und Woche. Für Geschirr und Glas nehmen wir Packpapier, notiert mit 11 €, für Bildschirme und Lampen Luftpolsterfolie mit 16 €.

Möbeldecken liegen bei 1,75 € je Stück und Woche und kommen auf dieser Strecke zwischen jede Kante, nicht nur über die sichtbaren Flächen. Kleiderboxen mit 2,15 € je Stück und Woche ersparen das Bügeln am Ziel, und am zweiten Tag ist das mehr wert als auf einer Fahrt über zwanzig Kilometer.

Beiladung nach Westen: welche Menge wie mitfährt
MengeWas hineingehtWie wir es einplanen
bis 3 KubikmeterEinzelstücke, Bücherkisten, ein Schreibtisch samt Stuhlnächste passende Fahrt, Zeitfenster rund eine Woche
3 bis 8 Kubikmeterein möbliertes Zimmer, StudentenhaushaltZeitfenster von drei bis fünf Tagen
8 bis 15 Kubikmeterkleine Wohnung ohne Kellereigener Transporter oder große Teilladung
ab 15 Kubikmetervollständige Wohnungeigener Termin, kein Mitfahren mehr sinnvoll
Beiladung heißt Zeitfenster statt Datum. Wer einen festen Tag braucht, fährt mit einem eigenen Termin besser, auch wenn die Menge klein ist.

Ein Nein, wo ein Ja nicht zu halten wäre

Einen ganzen Hausrat über die Alb an einem Arbeitstag versprechen wir nicht, weil es nicht aufgeht. Lieber verlieren wir den Auftrag an jemanden, der es zusagt, als Ihnen um zehn Uhr abends ein halbes Zimmer zu übergeben.

Angebot für Umzug nach Stuttgart 01579 2469953

  • Liegt zwischen Auszug und Einzug eine Luecke, bleibt die Ladung bei uns eingestellt
  • Im Angebot steht ein Betrag, keine Spanne und kein Ungefaehr
  • Der Rundgang vor Ort ist kostenlos und bindet Sie an nichts
  • Gerechnet wird nach aufgemessenen Kubikmetern, Raum fuer Raum notiert

Stuttgart: acht Punkte vor der Zusage

  • Warum dauert die Fahrt zweieinhalb Stunden?

    Wegen der Höhenunterschiede. Über die Schwäbische Alb und hinab in den Talkessel liegen lange Steigungen und Gefällstrecken, auf denen ein beladener Wagen nicht das Tempo der Ebene hält. 233,3 Kilometer in 153 Minuten entsprechen einundneunzig Stundenkilometern im Schnitt; auf der flacheren Fernstrecke nach Berlin erreicht derselbe Wagen knapp hundert.

  • Muss es wirklich zweitägig sein?

    Ab etwa drei Zimmern ja. Fünf Stunden Fahrt plus Beladen plus Entladen plus Aufbau lassen sich nicht in einen Arbeitstag legen, ohne dass am Ende etwas liegen bleibt. Bei kleineren Mengen geht ein Tag, und dann schlagen wir ihn auch vor, weil er günstiger ist.

  • Was kostet die Übernachtung der Mannschaft?

    Sie steht als eigene Zeile im Angebot, bevor Sie zusagen, und ist in den Betrag der Staffel nicht eingerechnet. Wir legen sie offen dazu, statt sie in einem Pauschalposten zu verstecken. Gegengerechnet werden die Überstunden und die zusätzliche Kraft, die ein Eintagesumzug auf dieser Entfernung braucht.

  • Wie läuft eine Beiladung genau ab?

    Ihre Ladung teilt den Laderaum mit anderen Sendungen auf einer Fahrt, die ohnehin nach Westen geht. Dafür nennen wir ein Zeitfenster von einigen Tagen statt eines Datums. Abgeholt und abgestellt wird wie immer, gepolstert und getrennt verstaut. Nur der Tag steht nicht fest, und das ist der Preis für den günstigeren Weg.

  • Kann ich für die Beiladung einen festen Tag bekommen?

    Nein, sonst wäre es ein eigener Termin. Wer den Schlüssel an einem bestimmten Datum abgibt und keine Lücke überbrücken kann, sollte deshalb eine eigene Fahrt buchen. Bei kleinen Mengen ist der Unterschied geringer, als viele annehmen, weil ein Transporter mit zwölf Kubikmetern dafür ausreicht.

  • Wann kommen Sie am Ziel an?

    Möglichst außerhalb des Berufsverkehrs, also zur Mittagszeit oder im frühen Abend. Im Talkessel kostet die falsche Stunde bis zu vierzig Minuten, und die fehlen dann beim Entladen. Die geplante Ankunftszeit steht im Angebot, damit ein reservierter Aufzug auch zur richtigen Zeit reserviert ist.

  • Wie sichern Sie die Ladung auf Gefällstrecken?

    Schwer nach vorn an die Stirnwand, in Lagen gegurtet, Hohlräume ausgefüllt, Decken zwischen jede Kante. Bergab drückt alles nach vorn, und genau dort sitzt die Sicherung. Das ist der Unterschied zu einer Stadtfahrt, bei der ein Gurt über den Stapel am Ende meistens genügt.

  • Was, wenn der Hauseingang am Hang liegt?

    Dann fragen wir danach, bevor wir planen. Liegt die Tür über oder unter dem Straßenniveau, kommen Stufen zum Tragweg dazu, und das ändert Besetzung und Zeitbedarf. Bei uns ist das selten, am Zielende häufiger, deshalb steht die Frage auf unserer Liste für diese Richtung.

Über die Alb lohnt der ruhige Weg

Zwei Tage kosten eine Nacht und sparen den Abend im Dunkeln. Wir rechnen Ihnen beide Varianten, bevor Sie sich entscheiden.

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