Direkt zum Inhalt springen

Umzugsunternehmen Ingolstadt Tel. 01579 2469953

Ingolstadt UmzugshelferRäumen & Umzüge · Ingolstadt
Angebot erhalten

Tragen ist Technik

Möbelträger in Ingolstadt für Treppenhaus und Altbau

Angebot erhalten 01579 2469953

Möbelträger bringen schwere Stücke von A nach B, ohne sie zu zerlegen. Dafür braucht es drei Dinge: Maße, Technik und zwei Leute, die im gleichen Takt gehen. Wir messen Tür, Treppenlauf und Podest, legen den Griffpunkt fest und arbeiten mit Gurten, Rollbrettern und Tragehilfen. Gebucht wird nach Zeit; für das Gespann aus zwei Kräften gilt ab 46 € je Stunde. Die Zahl der Träger folgt aus dem aufgemessenen Kubikwert.

  • Maße an Tür, Lauf, Podest und Aufzug werden vor dem Termin genommen
  • Tragegurte, Rollbretter, Sackkarre und Treppensteiger gehören zur Ausrüstung
  • Zwei Kräfte im Gleichschritt statt vier Hände ohne Absprache
  • Erfahrung mit den Altbautreppenhäusern rund um den Altstadtring
  • Decken und Kantenschutz für Geländer, Türstock und Wand
  • Gespannab 46 € je Stunde
  • Einzelne Kraftab 24 € je Stunde
  • Maßebeim Rundgang genommen
  • AusrüstungGurte, Rollbrett, Steiger
Zwei Träger tragen ein in graue Decken gewickeltes Zweisitzer-Sofa durch eine Wohnungstür, der vordere seitlich gedreht
Zwei Träger tragen ein in graue Decken gewickeltes Zweisitzer-Sofa durch eine Wohnungstür, der vordere seitlich gedreht

Was ein Träger tut und was er bewusst nicht tut

Ein Möbelträger löst keine Schraube, solange es ohne geht. Seine Arbeit beginnt am Maßband und endet am Abstellort: Er bestimmt, wie das Stück gehalten, gekippt und gedreht wird, wo der Schwerpunkt liegt und wer von beiden rückwärts geht. Das ist eine andere Fertigkeit als die Montage. Wer Werkzeug braucht, bucht einen Möbelpacker; wer nur ein einzelnes Stück bewegt haben will, kommt mit einer Tragehilfe aus.

Der Unterschied zeigt sich beim Zeitansatz. Zwei geübte Träger brauchen für eine Couch aus dem dritten Obergeschoss keine zwanzig Minuten, wenn der Weg vorher freigeräumt ist. Dieselbe Couch kostet eine Stunde, wenn sie dreimal im Treppenauge hängt, weil niemand die Breite zwischen Wand und Geländer kennt. Tragen ist deshalb vor allem Vorbereitung und erst danach Kraft.

Vor dem ersten Griff wird gemessen

Zum Rundgang gehört ein Zollstock, und er wird benutzt. Gemessen wird nicht das Möbelstück allein, sondern jede Engstelle auf dem Weg nach draußen. Eine einzige Stelle entscheidet über den ganzen Ablauf: Passt das Stück dort nicht, wird zerlegt, gekippt oder über das Geländer gehoben, und all das braucht Zeit, die im Angebot stehen muss.

  • Lichte Breite der Wohnungstür mit ausgehängtem Türblatt, nicht das Rahmenmaß
  • Engste Stelle im Treppenlauf, gemessen zwischen Wand und Handlauf
  • Platz zum Drehen auf dem Podest, einmal längs und einmal quer
  • Durchgangshöhe dort, wo der obere Lauf über den unteren führt
  • Innenmaß, Türbreite und Tragfähigkeit des Aufzugs, falls einer vorhanden ist
  • Tiefe und Breite des größten Stücks, Griffmulden und Füße eingerechnet

Altbautreppenhäuser in der Innenstadt und ihre Maßfallen

Rund um den Altstadtring stehen Häuser, deren Treppenhäuser für Menschen gebaut wurden und nicht für Schrankwände. Drei Fallen kommen dort immer wieder vor. Die erste ist der massive Handlauf, der die nutzbare Breite um zehn bis fünfzehn Zentimeter frisst, obwohl die Treppe auf dem Plan breit genug wäre. Die zweite ist das kleine Podest ohne Wendeplatz: Das Stück kommt um die Ecke nur hochkant und über den Handlauf.

Die dritte Falle ist der Unterzug an der Stelle, wo der obere Treppenlauf über den unteren führt. Dort sind weniger als zwei Meter Durchgangshöhe üblich, und ein hochkant getragener Schrank steht genau dort an. Wir lösen das, indem das Stück an dieser Stelle flach genommen und von zwei Leuten gleichzeitig abgesenkt wird, einer oben, einer unten. Spontan geht das nicht, geplant sehr wohl.

Dazu kommt der Weg vor dem Haus. Viele Innenhöfe sind nur unter einer Toreinfahrt erreichbar, der Boden ist Kopfsteinpflaster, und ein Rollbrett läuft darauf schlecht. Dann wird getragen statt gerollt, und der Trageweg gehört in die Zeitschätzung. Wer das vorher weiß, erlebt am Umzugstag keine Überraschung.

Gurt, Rollbrett, Sackkarre: was wann hilft

Tragegurte verlagern das Gewicht von den Händen auf Schultern und Rücken und machen beide Hände frei zum Führen. Sie sind das Mittel für lange, sperrige Stücke wie Matratzen, Türen oder Platten. Auf Treppen sind sie heikel, weil der Abstand zwischen den beiden Trägern fest ist, deshalb bleiben sie dort die Ausnahme.

Rollbretter sind für glatte, lange Wege gedacht: Keller, Tiefgarage, Laderaum. Auf Pflaster und Teppich bremsen sie mehr, als sie helfen. Die Sackkarre mit hoher Schaufel ist das Gerät für Waschmaschinen und Kühlschränke, der Treppensteiger mit Drehrad für genau dieselbe Last im Treppenhaus. Zuletzt die unscheinbaren Dinge: Griffe aus Gurtband, die unter einen Korpus geschoben werden, und Kantenschutz für Geländer und Türstock.

Zwei Mann im Gleichschritt gegen die einzelne Kraft

Eine einzelne Kraft ist sinnvoll für Kartons, Matratzen, Lampen und alles, was ein Mensch sicher halten kann. Sie wird nach Stunden abgerechnet und kostet ab 24 € je Stunde. Sobald ein Stück zwei Leute braucht, ist das Gespann, das ab 46 € je Stunde kostet, nicht nur schneller, sondern auch sicherer, weil beide Träger eingespielt sind: Der untere gibt das Kommando, der obere folgt, und abgesetzt wird gemeinsam.

Vier Hände ohne Absprache sind dagegen die häufigste Unfallursache beim privaten Umzug. Wenn der eine zieht, während der andere noch hält, verdreht sich das Stück im Lauf, und spätestens an der nächsten Stufe greift jemand nach dem Geländer statt nach dem Möbel. Deshalb schicken wir zum Tragen Paare, die ohnehin zusammenarbeiten, und nicht zwei einzeln eingeteilte Leute.

Pausen, Schuhe, Handschuhe

Arbeitsschutz klingt wie Bürokratie, hat beim Tragen aber unmittelbare Folgen für Ihren Termin. Sicherheitsschuhe mit Zehenkappe, Handschuhe mit Griff, bei Hitze Wasser und alle zwei Stunden eine kurze Pause. Wer das streicht, spart eine Viertelstunde und riskiert eine ausgefallene Kraft für den Rest des Tages.

Es gibt Grenzen, und wir nennen sie vorher. Einzelstücke jenseits von rund hundertzwanzig Kilogramm gehen in einem engen Altbau nicht zu zweit, sondern nur zerlegt oder mit einer dritten Kraft. Dasselbe gilt für Lasten, die über einem Treppenauge gehalten werden müssten. In solchen Fällen steht im Angebot eine Besetzung mehr, und nicht ein Versprechen, das am Termin niemand halten kann.

Vom Kubikwert zur Zahl der Träger

Auch hier beginnt die Rechnung mit der Menge. Bis rund zehn Kubikmeter reicht ein Gespann, bis zur Größe einer Dreizimmerwohnung mit rund 40 m³ arbeiten in der Regel drei Kräfte, weil sonst der Wagen wartet, während die Treppe läuft. Die Fahrzeugfrage hängt daran: Der Transporter für enge Zufahrten kostet ab 43 € je Stunde, der Kofferwagen ab 50 € je Stunde, wenn der Platz vor dem Haus es zulässt.

Kommt am Ende Hausrat zum Wegfahren statt zum Tragen, wechselt die Rechenart: Weggefahrenes wird nach Volumen bemessen, getrennt ausgewiesen und unter Entrümpelung Ingolstadt erklärt.

Maße, die über den Trageweg entscheiden
StelleWas gemessen wirdWird eng abAusweg
WohnungstürLichte Breite ohne Türblattunter 75 ZentimeternTürblatt aushängen, Korpus kippen
TreppenlaufBreite zwischen Wand und Handlaufunter 80 ZentimeternHochkant tragen, Handlauf schützen
PodestPlatz zum Drehen, längs und querkein freier WendeplatzÜber das Geländer heben, zu zweit
UnterzugDurchgangshöhe unter dem oberen Laufunter 1,90 MeterStück flach nehmen und absenken
AufzugInnenmaß, Türbreite, Tragkraftunter 1,10 Meter TiefeZerlegen oder Treppe einplanen
HoftorDurchfahrtshöhe und Breiteunter 2,90 MeterTransporter statt Kofferwagen
TiefgarageHöhe an der Einfahrt und an der Rampeunter 2,00 MeterOben halten, Trageweg verlängern
Die Maße nehmen wir beim Rundgang selbst auf, damit sie stimmen. Eine einzelne Kraft kostet ab 24 € je Stunde, das Gespann aus zwei Kräften ab 46 € je Stunde.

Kein Stück wird angehoben, ohne dass der Weg steht

Trageweg, Engstellen und Abstellort sind vor dem ersten Griff geklärt. Geländer, Türstock und Treppe bekommen Kantenschutz und Decken.

Angebot für Möbelträger 01579 2469953

  • Es kommt die Mannschaft, die im Angebot steht, und sie arbeitet sonst auch zusammen
  • Transporter und Kofferwagen stehen hier am Platz und sind nicht fuer den Tag geliehen
  • Fuer Strecken quer durch die Republik fahren wir mit Betrieben, mit denen wir seit Jahren tauschen
  • Gehaftet wird nach Paragraf 451e HGB mit 620 Euro je Kubikmeter Ladegut

Fragen rund ums Tragen

  • Wie schwer darf ein Einzelstück sein?

    Für zwei eingearbeitete Kräfte sind gut hundert Kilogramm auf einer geraden Treppe machbar, in einem engen Altbau mit kleinen Podesten deutlich weniger. Oberhalb dieser Grenze wird zerlegt oder eine dritte Kraft eingeplant. Wir fragen beim Rundgang nach Geräten wie Werkbänken, Rudermaschinen oder großen Aquarien, weil die regelmäßig unterschätzt werden.

  • Was ist, wenn das Sofa nicht durch die Tür passt?

    Dann prüfen wir in dieser Reihenfolge: Türblatt aushängen, Füße abschrauben, Armlehnen demontieren, Bezug abziehen. Erst wenn das alles nicht reicht, wird über das Treppenhausfenster oder den Balkon nachgedacht, und dafür brauchen wir Vorlauf. Deshalb messen wir vorher: Fast immer lässt sich ein Weg finden, aber nicht spontan am Umzugstag um acht Uhr morgens.

  • Dürfen wir mittragen, um Zeit zu sparen?

    Beim Tragen im Treppenhaus bitte nicht. Ein eingespieltes Paar arbeitet nach festen Kommandos, und eine dritte Person im Lauf bringt mehr Risiko als Tempo. Helfen können Sie an anderer Stelle sehr wirkungsvoll: Wege freiräumen, Türen feststellen, Kartons in Griffnähe stapeln, den Stellplatz des Wagens sichern. Das spart tatsächlich Arbeitszeit.

  • Wer haftet für Schäden an Geländer oder Türstock?

    Für Schäden an Ihrem Gebäude und am Transportgut gelten die gesetzlichen Haftungsregeln des Umzugsverkehrs. Vorbeugen ist uns lieber: Geländer und Türstöcke bekommen Kantenschutz, empfindliche Treppenstufen eine Decke. Wenn eine Engstelle nach unserer Einschätzung nicht ohne Spuren zu passieren ist, sagen wir das vorher und halten es im Angebot fest.

  • Brauche ich Möbelträger oder einen Möbelpacker?

    Träger, wenn die Stücke ganz bleiben und nur bewegt werden müssen. Packer, wenn Schränke zerlegt, Beschläge verwahrt und Möbel am Ziel wieder aufgebaut werden sollen. Häufig braucht ein Umzug beides, und dann steht beides getrennt im Angebot, weil es unterschiedliche Zeiten und unterschiedliche Sätze sind.

  • Tragen Sie auch nur vom Keller in die Wohnung?

    Ja, das ist ein ganz normaler kurzer Einsatz. Gebucht wird nach Zeit, die Mindestabnahme sind zwei Stunden. Wenn wirklich nur ein einzelnes Stück umgesetzt werden soll, schauen Sie auf unsere Seite zur Tragehilfe; dort steht derselbe Ablauf für den kleinen Einsatz, oft mit einer Kraft und ab 24 € je Stunde.

  • Wie viele Kräfte brauche ich für drei Zimmer?

    Bei rund 40 m³ Ladegut arbeiten üblicherweise drei Kräfte an einem Kofferwagen. Mit zwei Leuten wird es nicht billiger, sondern nur länger, weil der Wagen stillsteht, solange beide im Treppenhaus sind. Die genaue Besetzung legen wir nach dem Aufmaß fest und schreiben sie ins Angebot, damit am Termin niemand nachzählen muss.

  • Hilft ein Aufzug immer?

    Nur wenn er groß genug ist. Viele Aufzüge in Mehrfamilienhäusern haben kaum mehr als einen Meter Tiefe, und dann passt zwar der Karton hinein, aber kein Schrankkorpus und keine Matratze. Wir messen Innenmaß und Türbreite und planen die Stücke ein, die trotzdem über die Treppe müssen. Reservieren Sie den Aufzug, wenn die Hausverwaltung das zulässt.

Schwere Stücke gehören nicht in ungeübte Hände

Beschreiben Sie uns Treppenhaus und Möbel, dann kommt die Besetzung, die mit dieser Enge umgehen kann.

Angebot erhalten 01579 2469953